Monatstreffen des Zürcher Werbeclubs in Sihlcity vom 17. Mai 2011
Philipp Schoch, Wincasa
Innenarchitektur Sihlcity
Die Besichtigung
Beleuchtung
Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Aufsicht auf den Innenhof
Zürcher Werbeclub besuchte «die Stadt in der Stadt»
Sihlcity wächst und wächst…
Das letzte Monatstreffen führte 30 Mitglieder des Zürcher Werbeclubs Mitte Mai in die Stadt in der Stadt – Sihlcity. Centerleiter Philipp Schoch vermittelte dabei Informationen zur Geschichte, Architektur und Wirtschaftlichkeit von Sihlcity, die als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden darf.
Hoch über den Dächern des Zürcher Brunauquartiers fanden sich am 17. Mai 30 Mitglieder und Gäste des Zürcher Werbeclubs ein. In Sihlcity wollten sie sich selber ein Bild machen, wie aus Baustelle an der Stadtgrenze, die sie vor vier Jahren besucht hatten, eine Stadt in der Stadt geworden war und wie sich diese entwickelt hat.
In einem Einführungsreferat vermittelte Centerleiter Philipp Schoch spannende Informationen zur Architektur, zur Geschichte der Überbauung und – was die Anwesenden besonders interessierte, zu den wirtschaftlichen Kennziffern von Sihlcity, welchem Schoch im Auftrag der Wincasa AG, Immobilien-Dienstleistungen, vorsteht.
Westumfahrung bringt Umsatzschub
Während die spannende Geschichte der Überbauung und die Idee des Architekten Theo Hotz, alte Substanz mit modernen Elementen zu verbinden auf der Website von Sihlcity nachgelesen werden kann, konnte Schoch bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung eine eigentliche Erfolgsgeschichte erzählen. Der Umsatz entwickelte sich vom Eröffnungsjahr 2007 (neun Monate) von 245 Mio. auf 372 Millionen Franken im 2010. Verglichen mit 2009 weist Sihlcity für das Jahr 2010 ein Umsatzwachstum von 9,1 Prozent, was 31 Mio. Franken entspricht. Gleichzeitig sei dies das stärkste Wachstum seit der Eröffnung. Dies habe insbesondere mit der Eröffnung der «Westumfahrung» zu tun, so Schoch. So hätten sich auch die Besucherzahlen kontinuierlich erhöht. Aktuell frequentieren über 20 000 Menschen pro Verkaufstag Sihlcity. Das sind 6,6 Millionen während des ganzen Jahres. Neben Büros und Wohnungen finden sich auf der Brutto-Mietfläche von 62‘000 m2 Restaurants, Bars und Cafés, Kinos, ein Kulturhaus, ein Gesundheits- und Wellnessbereich, ein Hotel, ein Konferenzcenter, eine Bibliothek, eine Kirche, sowie Verkaufsgeschäfte der meisten bekannten Marken.
Auf Kosten der Innenstadt
Die rasante Entwicklung von Sihlcity, welche durch 5 Buslinien, zwei Trams und eine S-Bahn erschlossen ist, geht nicht etwa wie auf den ersten Blick anzunehmen auf Kosten der Einkaufsorte am linken Zürichseeufer, sondern, so Schoch: «Sihlcity ist sicher in erster Linie ein Mitbewerber der Innenstadt.» Aber die steigenden Umsatz- und Besucherzahlen würden die Akzeptanz des Komplexes belegen.













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