Juni 2013 26

ZW-Sommerapéro vom 26. Juni 2013 in der Liquid Bar

Monatstreffen des Zürcher Werbeclubs im Briefzentrum Mülligen vom 07-06-2011

Modell des Briefzentrums Mülligen

Beeindruckend, der Postauto-Oldtimer

Andy Hostettler wäre am liebsten auch mitgefahren.

Förderbänder und Briefkisten, wohin man nur schaut.

Die Mitglieder des Zürcher-Werbeclubs als Teilnehmer einer Extra-Fahrt.

John Charles hat mit seinem Referat die Dimensionen des Briefzentrums erlebbar gemacht.

Weil's ein so schönes altes Postauto war. Hier nochmals ein Bild.

Der anschliessende....

....Apéro schmeckte allen...

...wirklich vorzüglich

Die aufmerksamen Besucher beim Rundgang im Briefzentrum.

Eine weitere Ansicht des Modells.

Die Fahrt im Oldtimer war sehr angenehm. Danke Stephanie Vetsch für die Organisation.

Der Präsident, Carlo Steiner mit mit Mitglied und Gast beim Apéro.

Zürcher Werbeclub besuchte das Briefzentrum Zürich-Mülligen

Das Superlativ

Anfangs Juni besuchten rund 30 Mitglieder des Zürcher Werbeclubs das Briefzentrum Zürich-Mülligen. Dieses ist gemäss den Betreibern «das modernste der Welt». 1200 Angestellte verarbeiten in drei Schichten sieben Millionen Sendungen pro Tag. Aber es gibt im Briefzentrum Zürich-Mülligen etwas, das noch beeindruckender ist als die Dimensionen.

Die Sicherheitsvorkehrungen gemahnen an jene von Hochsicherheitstrakten in Gefängnissen, wie man sie aus Filmen kennt. Die Zahlen sind ein einziger Superlativ, die Dimensionen gewaltig: So laufen über die 13 Kilometer Förderstrecke im Briefzentrum (BZ) Zürich-Mülligen pro Tag sieben Millionen Sendungen (15 Mio. sind es in der ganzen Schweiz), welche von 1200 Mitarbeitenden in drei Schichten abgewickelt werden. 24 Züge mit je rund 20 Waggons holen und bringen hier jeden Tag Sendungen. Auf einer Grundfläche von 70‘000 m2 und einem Betrieb auf zwei Etagen ist das BZ Zürich-Mülligen das grösste Briefzentrum der Schweizerischen Post und das einzige, wo internationale Sendungen abgefertigt werden. Alleine hier sind es ca. eine Million Sendungen, die in 24 Stunden verarbeitet werden. «Einzig für den internationalen Bereich», sagte Sämi Fröhlich, welcher die Besucher des Zürcher Werbeclubs (ZW) durch die Hallen führte, «sind es 500-600 Lastwagen pro Tag.» Logistisch ist es allemal eine Meisterleistung, denn es bleiben pro Lastwagen gerade mal sieben Minuten Zeit fürs Ein- und Ausladen. Zwar gehe im BZ Zürich-Mülligen rund 40 Prozent des Volumens per Zug auf die Reise; im internationalen Bereich und für die Feinverteilung seien aber Camions das zuverlässigste und schnellste Transportmittel für einen Betrieb, der so hohe Qualitätsstandards halte wie die Post, so Fröhlich.

Auffällig gut gelaunte Mitarbeiter

Trotz der ganzen Superlative bezüglich der Dimensionen im BZ Zürich-Mülligen, einige Zeit nach Beginn der Führung, ermüdet man, kriegt genug von der Fördertechnik, auf denen die Briefbehälter mit den Sendungen an einem vorbeiflitzen oder von den Geräuschen, die die ganze Anlage permanent generiert. Und wenn man dann nicht mehr so fasziniert auf all diese Lichtsensoren, Beförderungsbänder, Computer und Antriebsrollen etc. schaut, fällt einem etwas ganz anderes auf: Die Mitarbeitenden, denen man während der Zeit begegnet, sind allesamt auffällig gut gelaunt. Oder sagen wir, sie sind alle sehr aufmerksam und freundlich. Sie grüssen die Gruppe, schenken Lächeln. Und die «Hubstapler»-Fahrer haben einen schon längst gesehen, bevor man verschreckt zusammenzuckt, weil die immer ganz unvermittelt dastehen, da man sie wegen der Kopfhörer, die man aufgesetzt hat, nicht kommen hörte – und diese hupen dann nicht etwa oder blicken genervt, sondern gewähren einem mit nettem Lächeln den Vortritt. Jetzt könnte man spekulieren, ist ja klar, in einem computergesteuerten Haus, wo fast alles automatisiert ist, kriegt man den Blick fürs Lebendige, für die Menschen. Aber diese auffällige Zufriedenheit strahlen ausnahmslos alle aus. Angefangen bei Stephanie Vetsch, welche die Gruppe mit einem Oldtimer-Postauto in Zürich abgeholt hatte, hin zu John Charles, Leiter Verkauf PostMail, welcher die «ZW-ler» begrüsst hatte, über die Führer der Besichtigung und allen weiteren Mitarbeitenden, denen man im BZ Zürich-Mülligen begegnet ist, bis hin zu den Angestellten des Personal-Restaurants, die der Gruppe am Ende der Führung einen Apéro servierten. Auch hier darf man ein Superlativ verwenden: Sie waren alle supernett.

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